Kritik an der E-Bilanz
Im Zuge der Einführung der E-Bilanz werden die Unternehmen ihre Bilanz nicht mehr in Papierform, sondern auf elektronischem Weg an das Finanzamt übermitteln müssen. Die Testphase zur E-Bilanz ist beendet worden. Diesen Zeitpunkt hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) genutzt, um sich kritisch zur E-Bilanz zu äußern.
E-Bilanz mit hohen Anforderungen an die Unternehmen
Eigentlich wollte der Gesetzgeber mit der E-Bilanz das Ziel des Bürokratieabbaus verfolgen. Nach Auffassung des DIHK wird die E-Bilanz in ihrer jetzigen Form dieses Ziel allerdings nicht nur verfehlen, sondern sogar ins Gegenteil verkehren. Schuld daran sind die hohen Anforderungen der E-Bilanz an die Unternehmen, die weit über die handelsrechtlichen Vorschriften hinausgehen. Demnach sind die Unternehmen durch die E-Bilanz in Zukunft gezwungen, durchschnittlich 10-mal so viele Kennzahlen bereitzustellen wie bisher.
DIHK fordert kürzere Aufbewahrungsfristen
Darüber hinaus fordert der DIHK auch, dass die Unternehmen stärker von der Einführung der E-Bilanz profitieren sollen. Dazu wäre es nach Meinung der DIHK sinnvoll, wenn mit Einführung der E-Bilanz gleichzeitig auch die Aufbewahrungsfristen verkürzt würden.
Vorbereitung auf die E-Bilanz
Damit Sie sich ausreichend auf die kommende E-Bilanz vorbereiten können, erhalten Sie hier nützliche Handlungstipps im Zusammenhang mit der E-Bilanz.
